Genehmigt mit Dekret Nr. 11167/2025 vom 04.07.2025
Zusammenfassung des Projekts
Soziales Lernen ist ein wirksamer Erfolgsfaktor zur Prävention von Schulabbruch. u. -absentismus, welche auch in Südtirol ein wachsendes Problem darstellen. Immer mehr Schüler*innen stehen vor schulischen, sozialen und emotionalen Herausforderungen, die es ihnen erschweren, sich im Schulsystem zurechtzufinden. Um ihrer Bildungspflicht nachkommen zu können, benötigen sie gezielte Unterstützung u. fördernde Maßnahmen. Das Vorhaben zielt auf die Stärkung der Schlüsselkompetenzen in Sprache u. Kommunikationskompetenz sowie in den MINT Fächer (Math., Inform., Technik, Naturw.) ab. Zudem werden für die Sensibilisierung der Schüler*innen Präventionsaktivitäten zur Stärkung der Lebenskompetenzen an den GSP Auer und Eppan u. SSP Bozen Gries, Lana, Nonsberg, Ritten, St. Martin i.P., Terlan, Tschögglberg, Ulten angeboten. Innovativer Charakter ist der Südtiroler Tag der Sozialen Inklusion am 03. Dezember 2025, an dem die Schüler*innen die gesamte Bevölkerung zur Teilnahme einlädt.
Zielgruppe
Grund- und Mittelschüler*innen im Alter von 6-14 Jahren aus den GSP Auer u. Eppan sowie den SSP Bozen Gries, Lana, Nonsberg, Ritten, St. Martin in Passeier, Terlan, Tschöggelberg und Ulten stellen das Thema soziale Inklusion in den Mittelpunkt ihrer Bildungsarbeit und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Verringerung des Schulabbruchsrisikos. Insbesondere Schüler*innen mit Migrationshintergrund, mit Beeinträchtigungen oder besonderen Bedürfnissen benötigen neben fachlicher Unterstützung wie Sprache und in den MINT-Fächern, vor allem auch eine konsequente Einbindung in ein soziales inklusives Schulsystem. Gezielte Präventionsmaß. für alle Schüler*innen soll das Bewusstsein für Chancengleichheit stärken. Ziel ist es, ein gerechtes u. barrierefreies Bildungssystem zu fördern, nicht nur in struktureller, sondern auch in kognitiver Hinsicht. Damit wird eine Basis für echte soziale Teilhabe geschaffen u. langfristig der Weg in eine inklusive Gesellschaft geebnet.
Projektlaufzeit: 09/2025 - 12/2027
Gesamtkosten: 2.497.026,00 €
EU-Mittel: 99.8810,40 €
Staatliche Mittel: 1.048.750,92 €
Landesmittel: 449.464,68 €
Das Projekt wird im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) 2021-2027 von der Europäischen Union kofinanziert.
Datum der Veröffentlichung 19.09.2025 - letzte Aktualisierung am 12.02.2026
