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Grüne Chance: Vielfalt und Inklusion in der Südtiroler Landwirtschaft

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Zusammenfassung des Projekts
Das Projekt "Grüne Chance" zielt darauf ab, die Erwerbsfähigkeit von Menschen im erwerbsfähigen Alter mit aufgrund psychischer Erkrankungen anerkannter Zivilinvalidität zu stärken und ihre Teilnahme am sozialen und wirtschaftlichen Leben in Südtirol zu erhöhen. Dies geschieht durch Qualifikationserwerb im Bereich Landwirtschaft, individuelle Unterstützung, Förderung des Wohlbefindens und Integration in den regionalen Arbeitsmarkt. Das Bildungsvorhaben der GRW Sarntal schafft ein Angebot, das praxisorientiert ist und eine Lücke in der Bildungs- und Qualifizierungslandschaft für diese Zielgruppe in Südtirol schließt. 12 Teilnehmer*innen werden in 23 Modulen theoretische und praktische Fähigkeiten vermitteln, die sie für eine Beschäftigung im landwirtschaftlichen Bereich in Südtirol qualifizieren sollen. Dieses Bildungsprogramm wird in enger Zusammenarbeit mit dem Biosozialhof Vintlerhof bei Brixen durchgeführt und wurde in Zusammenarbeit mit relevanten Interessengruppen entwickelt.

Zielgruppe
Zielgruppe der Bildungsmaßnahme „Grüne Chance“ sind in der Autonomen Provinz Bozen wohnhafte oder ansässige Personen im erwerbsfähigen Alter, welche nicht beschäftigt sind und der schutzbedürftigen Gruppe der Menschen mit Behinderung angehören. Insbesondere richtet sich die vorliegende Bildungsinitiative der GRW Sarntal an Menschen mit Zivilinvalidität aufgrund einer gleichbleibenden oder fortschreitenden psychischen Erkrankung, welche zu Lernschwierigkeiten, Beziehungsschwierigkeiten und Schwierigkeiten beim Eintritt in den Arbeitsmarkt führen. Der schwankende Verlauf mit wechselnder Stabilität und Belastbarkeit psychischer Erkrankungen ergibt einen komplexer Bedarf an unterstützenden Leistungen, auf die im Projekt eingegangen wird. Die Teilnehmer*innen müssen das Vorliegen und den Schweregrad von mindestens 34% der Zivilinvalidität durch offizielle Gutachten bestätigen und ihre Beschäftigungssituation vom Arbeitsvermittlungszentrum ausweisen lassen.

 

Projektlaufzeit: 02/2025 - 08/2025

Gesamtkosten: 172.389,00 €

EU-Mittel: 68.955,60 €

Staatliche Mittel: 72.403,38 € 

Landesmittel: 31.030,02 €

 

Das Projekt wird im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) 2021-2027 von der Europäischen Union kofinanziert. 

Datum der Veröffentlichung 13.01.2025 - letzte Aktualisierung am 12.02.2026

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