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Inclusio MeWo 2.0

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Startschuss für Inclusio MeWo 2.0: Innovatives Projekt zur Unterstützung von Migranten, Menschen mit Beeinträchtigung und psychischen Erkrankungen zur Bekämpfung der Wohnungsnot im Vinschgau
Schlanders, 10. September 2024 – Mit dem Projekt Inclusio MeWo 2.0 unterstützt durch den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus), wird im Vinschgau ein weiterer Schritt zur Förderung der Integration von Menschen mit Beeinträchtigung, Menschen mit psychischer Erkrankung und Menschen mit Migrationshintergrund, unternommen. Während sich das Vorgängerprojekt „MeWo. Mehr als Wohnen Vinschgau“ im vergangenen Jahr auf die Förderung von Menschen mit Migrationshintergrund konzentriert hat, verfolgt dieses Projekt das Ziel, die akute Wohnungsnot zu bekämpfen und eine umfassende Unterstützung für die TeilnehmerInnen in den verschiedenen Lebensbereichen zu bieten.

Lokaler Bedarf und Zielgruppe
Wohnen ist ein Querschnittsthema der Gesellschaft, das vor allem Menschen mit Behinderung, Menschen mit psychischer Erkrankung und Menschen mit Migrationshintergrund betrifft. Mit diesem Projekt möchte die BZG ein Kooperationsprojekt in den Bereichen der Sozialdiensten schaffen, um sich in allen Bereichen mit dem Thema Wohnen auseinanderzusetzen.

Projektziele und Maßnahmen
Das Projekt Inclusio MeWo 2.0 setzt auf einen integrativen, mehrstufigen Ansatz, um Migranten auf ihrem Weg zur Integration zu unterstützen. Im Fokus stehen dabei die Bekämpfung und Prävention von Wohnungsnot. Die Anlaufstelle, die im Rahmen des Projekts eingerichtet wird, soll umfassende Beratung und Begleitung in Fragen der Wohnungssuche und -erhaltung bieten. Dazu gehören:

  • Unterstützung bei der Wohnungssuche: Information über verfügbare Wohnmöglichkeiten, Hilfe bei der Bewerbung um Wohnungen und Mediation bei Schwierigkeiten mit Vermietern.
  • Bildungs- und Schulungsangebote: Kurse zu Themen wie Finanzierung, Zusammenleben, Rechte und Pflichten als Mieter, sowie kultursensible Aufklärung.
  • Rechtsberatung und Dokumentenhilfe: Unterstützung bei rechtlichen Fragen, Anträgen und im Umgang mit Behörden.
  • Vernetzung und Zusammenarbeit: Enge Kooperation mit dem Arbeitsamt, dem Wohnbauinstitut und den Gemeinden, um ein starkes Netzwerk aufzubauen und die Dienstleistungen für Migranten zu verbessern.
  • Arbeitsplatzbegleitung: Unterstützungsmaßnahmen im Bereich Arbeitssuche und Arbeitseinstieg. Arbeit als Basis für autonomes Wohnen

 

Projektlaufzeit: 10/2024 - 08/2026

Gesamtkosten: 978.136,60 €

EU-Mittel: 391.254,64 €

Staatliche Mittel: 410.817,37 € 

Landesmittel: 176.064,59 €

 

Das Projekt wird im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) 2021-2027 von der Europäischen Union kofinanziert. 

Datum der Veröffentlichung 10.09.2024 - letzte Aktualisierung am 12.02.2026

Ein holistischer Ansatz für nachhaltige Integration
Das Projekt verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der neben der Wohnungssuche auch die Bereiche Arbeit, Bildung, Gesundheit und soziale Integration umfasst. Ziel ist es, die Autonomie und Lebenskompetenzen der Zielgruppe langfristig zu fördern und damit ihre Integration in die Gesellschaft zu erleichtern. Durch die Vernetzung mit lokalen Akteuren und die Bereitstellung eines umfassenden Unterstützungsangebots sollen Migranten in ihrer neuen Heimat stabile Lebensbedingungen finden und erhalten können. Das Projekt erwartet, dass die Teilnehmer durch die angebotenen Programme und Schulungen nicht nur ihre Chancen auf dem Wohnungsmarkt verbessern, sondern auch eine nachhaltige Verhaltensänderung entwickeln, die ihre Integration in die Gesellschaft erleichtert.

Projektpartner
Die Bezirksgemeinschaft Vinschgau (BZG) übernimmt die Projektentwicklung und -leitung für Inclusio: MeWo 2.0 unter der Führung von Karin Tschurtschenthaler und Barbara Wopfner. Die BZG kooperiert eng mit dem Wohnbauinstitut (WoBi), Arbeitsvermittlungszentren und lokalen Arbeitgebern. Die Caritas Bozen, als erfahrener Partner in der Migrantenberatung, unterstützt das Projekt durch Emiliana Sheqeri und Leonhard Voltmer. Die Weiterbildungseinrichtung GRW Sarntal, unter der Leitung von Josef Günther Mair, übernimmt die Ausbildungsmaßnahmen und administrative Unterstützung. Das Forschungsinstitut EURAC führt die unabhängige Evaluierung und das Monitoring durch, koordiniert von Ines Simbrig. Alle Projektpartner bringen umfassende Expertise in den Bereichen soziale Innovation und Integration mit.

Pressekontakt
Bezirksgemeinschaft Vinschgau

Barbara Wopfner
Projektleitung ESF3_k1_0001 Inclusio MeWo 2.0

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