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CON-TAKT

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Zusammenfassung des Projekts
CON-TAKT ist ein experimentelles Modell sozialer Innovation zur INKLUSIVEN Wohnbegleitung. Im Zentrum steht Wohnen als soziale Ressource–nicht nur als Raum, sondern als Schlüssel zur Teilhabe. Der Zugang zu leistbarem WohnRAUM ist für viele benachteiligte Menschen erschwert–sehr oft durch gesellschaftliche Vorurteile und strukturelle Hürden. Die Projektinnovation liegt im holistischen 360°-Blick: einem Paradigmenwechsel, der Wohnintegration ganzheitlich denkt–mit Bildung, Arbeit, Gesundheit, Kultur, Kommunikation und sozialer Begleitung. CON-TAKT schafft neue Chancen durch sektorübergreifende Kooperationen, partizipative Ansätze, Community Coaching, Workshops für Familien und das Schaffen von Treffpunkten. Die lokale Bevölkerung wird aktiv im Projekt mit einbezogen. Ziel ist es, gesellschaftliche Inklusion auch mittels KulturvermittlerInnen zu fördern, Barrieren abzubauen und ein übertragbares Modell für lokale Wohnbegleitung mit nachhaltiger Wirkung zu entwickeln.

Zielgruppe
Zielgruppe sind Menschen in komplexen Lebenslagen, die besonderen Schutz und Unterstützung benötigen: MigrantInnen, Geflüchtete, Familien in sozioäkonomisch benachteiligten Verhältnissen, Personen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen, Alleinerziehende sowie Familien mit Kindern. Auch in Italien geborene Kinder mit Eltern aus Nicht-EU-Staaten oder unbegleitete minderjährige AusländerInnen teilen oft Migrations- und Diskriminierungserfahrungen. Viele verfügen nur über begrenzte Kenntnisse der kulturellen und sozialen Anforderungen. Gemeinsam ist allen das Risiko sozialer Ausgrenzung sowie ein erhöhter Unterstützungsbedarf in den Bereichen Wohnen, Bildung, Arbeit und sozialer Teilhabe. Die genannten Gruppen sind im Landesgesetz Nr. 7/2018 zur Förderung von Inklusion u. Partizipation ausdrücklich berücksichtigt. Die TN bringen vielfältige kulturelle Hintergründe mit, verfügen aber häufig nur über geringe formale Bildungsabschlüsse u. ungesicherte Arbeitsverhältnisse.

 

Projektlaufzeit: 04/2026 - 04/2028

Gesamtkosten: 898.177,00 €

EU-Mittel: 359.270,80 €

Staatliche Mittel: 377.234,34 € 

Landesmittel: 161.671,86 €

 

Das Projekt wird im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) 2021-2027 von der Europäischen Union kofinanziert.

Datum der Veröffentlichung 20.04.2026 - letzte Aktualisierung am 16.04.2026

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