LAG

Errichtung Fossilienmuseum

Maßnahme 19.2.7.4

Die seit Jahren gesammelten fossilen Funde wurden im Dorfzentrum in Glasvitrinen ausgestellt. Doch diese Art der Präsentation lockte keine Besucher an und ließ die Geschichten der Fundorte und Objekte in Vergessenheit geraten. Eine Arbeitsgruppe hatte sich intensiv mit dem Thema beschäftigt und im Rahmen des Leader-Programms neue Ideen entwickelt.
Ziel des Projekts war es, den wahren Wert dieses Kulturgutes besser zu präsentieren und neue Wertschöpfung in die Region zu bringen. Dafür waren Umbauarbeiten an der Infrastruktur erforderlich, die von der Gemeinde finanziert wurden. Das Leader-Projekt umfasste die Innenausstattung des Museums, um es nach den Umbauarbeiten funktionsfähig zu machen. Eine Arbeitsgruppe wird das Museum im Anschluss im Auftrag der Gemeinde verwalten.
Das Ziel ist, das Fossilienmuseum als Teil der Dorfstruktur für ein breites Publikum zugänglich zu machen. Zudem soll die Attraktivität des ländlichen Raumes durch das lokale Kulturgut verbessert, weiterentwickelt und aufgewertet werden. Schließlich soll die touristische Entwicklung, insbesondere im Hinblick auf den Ganzjahrestourismus, durch ein attraktives kulturelles Angebot gestärkt werden.

 

Träger: Gemeinde Mölten
Beginn: Frühjahr 2021, Ende: 2023

Walter Gruber

Bürgermeister Mölten

„Ein großer Dank gebührt allen Teilnehmern an die Revitalisierung des Museums „Fossilia“:
Ex Bürgermeisterin Frau Angelika Wiedmer Perkmann, die das Projekt für das neue Museum angefangen hat; Geologen und Paläontologen vom Naturmuseum Südtirol von Bozen für ihre wertvolle Kooperation und besonders an die Paläobotanikerin Evelyn Kustatscher, die die Ausstellung des neuen Museums kuriert hat. Die Gemeinde hat im Jahr 2017 beschlossen das Museum zu revitalisieren. Mit finanzieller Beteiligung des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (LEADER) und der Autonome Provinz Bozen wurde das Projekt für das neue Museum „Fossilia“ realisiert. Das Museum ist im Jahr 2023 eröffnet worden. Das Museum ist als Outdoor-Ausstellung konzipiert und kann auch von Personen mit niedriger Mobilität ganz besichtigt werden. Im zehn Vitrinen werden die besten Fossilien, Mineralien und Handstücke ausgestellt.“

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