LAG

Archeoparc Villanders

Maßnahme 19.2.7.6

Der Archeoparc am Plunacker in Villanders zählt zu den bedeutendsten archäologischen Fundstätten im Alpenraum. Die Spuren menschlicher Besiedlung reichen von der Mittelsteinzeit bis ins Frühmittelalter – ein Zeitraum von rund 7.000 Jahren. Besonders eindrucksvoll sind die freigelegten Gebäudereste aus der Römerzeit und dem Mittelalter, die seit ihrer Entdeckung im Jahr 1976 systematisch erforscht wurden.
Mit dem abgeschlossenen Projekt wurden typische Gebäude aus verschiedenen Epochen rekonstruiert und authentisch ausgestattet, um die frühesten Siedlungsstrukturen lebendig und erfahrbar zu machen. Durch interaktive Elemente konnte das Interesse der Besucher gezielt geweckt und der Archeoparc als Lernort deutlich aufgewertet werden – insbesondere für Schulklassen aus ganz Südtirol. Die Anlage mit einer Fläche von rund 1.600 m² wird durch eine informative Dauerausstellung mit zahlreichen Fundstücken ergänzt.
Bau von drei vor- und frühgeschichtlichen Siedlungsstrukturen mit der dazugehörigen Einrichtung und Überdachung für didaktische Aktivitäten Konkrete Aufwertung der Attraktivität des archäologischen Areals Schaffung von Bildungs- und Freizeitangeboten Zugang zur Archäologie auch für Nicht-Spezialisten der Materie Archäologie erlebbar machen.

 

Träger: Gemeinde Villanders
Beginn: 2023, Ende: 2024

Marianne Erlacher Pastori

Gemeindereferentin

„Mit großer Freude und Stolz schließen wir das ambitionierte LEADER-Projekt zur experimentellen Archäologie im Archeoparc Villanders erfolgreich ab. Drei authentische Rekonstruktionen archäologischer Gebäude – eine mesolithische Jäger-Sammler-Hütte (ca. 8000–6000 v. Chr.), eine neolithische Bauernbehausung (ab 5. Jahrtausend v. Chr.) und eine rhätische Eisenzeithütte (1. Jahrtausend v. Chr.) – wurden samt detailgetreuer Ausstattung realisiert. Diese Bauwerke machen 7.000 Jahre Siedlungsgeschichte nun für Besucher:innen unmittelbar erlebbar.“

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