Das Holz und die Holzwirtschaft waren in der Region einst die Hauptquelle des Wohlstands. Das Sägewerk war das Zentrum der Holzverarbeitung und des Holzhandels, dass vielen Familien eine gute wirtschaftliche Grundlage bot. Durch Industrialisierung, verbesserte Mobilität und den Wandel der Wirtschaftszentren verlor die Region jedoch an Bedeutung und die Sägewerke gerieten in Vergessenheit.
Mit diesen Projekten soll diese historische Wertschöpfung über Tourismus und Bildung zurück in die Region geholt werden. Die sanierte Säge soll als touristische Attraktion und Bildungsort neue Besucher anziehen und die sozio-ökonomische Entwicklung fördern. Mehr Gäste, Wanderer und Schulen sollen die Region und ihre umliegenden Betriebe wiederbeleben.
Dafür war eine vollständige Sanierung des Sägewerks erforderlich.
Das Projekt umfasst die Sanierung einer alten Säge als kulturelles Gut und deren Integration als touristische Attraktion am Heumilchweg. Ziel ist die Förderung der wirtschaftlichen und touristischen Entwicklung der Region sowie die Stärkung des regionalen Bewusstseins und des sozio-ökonomischen Zusammenhalts durch die Vermittlung kulturellen Erbes.
„Die Wasserzuleitung und das Schaufelrad wurden komplett erneuert. Die Gebäudeteile in Mauerwerk wurden restauriert, die Holzteile mussten erneuert werden. Auch musste der Sägeschlitte und das Holzschwungrad ersetzt werden. Es wurde darauf geachtet, dass alle Bauteile den ursprünglichen entsprechen.
Die Säge soll zu Schauzwecken von Seitens Tourismus, Schulen und allen Interessierten genutzt werden.“ (Aussage Ing. Wimmer)
Träger: Gemeinde Brixen
Beginn: Frühjahr 2021, Ende: 2023